Über uns
Die Werte Mitmenschlichkeit, Barmherzigkeit, soziale Verantwortung, Solidarität und Sicherheit sind wesentliche Aspekte der Diakonie. Um diese Werte soll es gehen, wenn die Kirche diakonisch handelt. Damit kann die Kirche in der Gesellschaft das fördern, was Menschen im persönlichen Leben zutiefst ersehnen: Ein würdevolles Miteinander getragen von einer Haltung der Nächstenliebe.
Grundlagen
Grundlagen
-
Akteure der Diakonie
Diakonie als Lebens- und Glaubenshaltung ist nach biblischem Verständnis die Sache aller Christinnen und Christen, aller kirchlichen Fachpersonen und Behördenmitglieder.
Die Hauptakteure im diakonischen Handlungsfeld in der Reformierten Kirche Baselland sind Freiwillige, Sozialdiakon:innen, also Fachpersonen im kirchlich-sozialen Dienst, sowie Pfarrer:innen. Alle Mitarbeitenden tragen in ihrem jeweiligen Wirkungsbereich wesentlich zur Umsetzung des diakonischen Auftrags der Kirche bei. Dabei wird ein Grossteil der sozialen Leistungen der Kirche von Freiwilligen erbracht, die von Hauptamtlichen begleitet, gefördert und unterstützt werden. Hier können Sie Kontaktpersonen in den Kirchgemeinden finden.
-
Vernetztes Arbeiten
Die Diakonie arbeitet vernetzt im sozialen Raum. Sie ist Vermittlerin im Hilfsangebotsdschungel und führt die Hilfesuchenden bis zu der spezifisch fachkompetenten Institution, die tatsächlich nachhaltig helfen und unterstützen kann. In vielen Kirchgemeinden des Baselbiets wird zudem im Bereich der Diakonie ganz selbstverständlich ökumenisch zusammengearbeitet.
- Diakoniekonzept der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Basel-Landschaft
-
Grundlagen und Handlungsfelder der Diakonie
Im Herbst 2014 hat die Synode das Papier „Grundlagen für die Diakonie in der ERK BL“ verabschiedet. Diese Grundlagen bilden die Leitplanken für das diakonische Handeln in der Reformierten Kirche Baselland und gelten als Basis für ein zukünftiges Diakoniekonzept. Das Grundlagenpapier hat folgende Handlungsfelder der Diakonie speziell hervorgehoben:
- Arbeit und Existenz
- Wohlergehen und Gesundheit
- Zugehörigkeit und Teilhabe
- Migration und Integration
- Ältere Generation
- Jugend
- Ökologie
- Arbeit und Existenz
-
Biblisch-theologische Begründung der Diakonie
Es gibt schon eine alttestamentliche Begründung der Diakonie. Die hebräische Bibel betont immer wieder die Sorge Gottes für die Bedürftigen, die Nähe Gottes zu den Notleidenden (Jesaja 57,15) und begründet damit auch die Verantwortung der Menschen, sich der anderen anzunehmen. Im Neuen Testament treten zunächst Erzählungen Jesu ins Blickfeld. Das bekannteste Beispiel ist wohl das Gleichnis vom «barmherzigen Samariter» (Lukas 10, 30-37). In der Nachfolge Jesu wird der Dienst am Nächsten zum Bekenntnis zu Christus. Jesus von Nazareth bezeichnet sich selber als Diakon (altgriech. Diakonos = Diener): «Ich bin unter euch als ein Diener.» (Lukas 22,27). Und eine weitere zentrale Stelle im Markusevangelium: «Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele». (Markus 10,45).
Fachstelle Diakonie
Fachstelle Diakonie
Die Fachstelle Diakonie
ist die Kontakt- und Koordinationsstelle der Kantonalkirche für
diakonische Anliegen und fördert das soziale Handeln der Kirche. Sie ist
Impulsgeberin für Kirchen- und Gemeindeentwicklung im diakonischen
Bereich. Die Fachstelle nimmt gesellschaftliche Entwicklungen und
Bedürfnisse auf und versucht, mit unterstützenden Angeboten Hilfe zu
leisten.
Pfr. Tobias Dietrich
Leiter
Fachstelle Diakonie
Rathausstrasse
78
4410 Liestal
Diakoniekommission
Diakoniekommission
Die kirchenrätliche Diakoniekommission unterstützt die Fachstelle Diakonie dabei, das Bewusstsein für diakonische Themen innerhalb unserer Landeskirche und der Öffentlichkeit zu stärken und fördert das diakonische Handeln. Sie begleitet die Arbeit der Fachstelle Diakonie und unterstützt diese als Resonanzorgan. Die Kommission besteht aus mind. je einem Mitglied aus Pfarr- und Diakoniekonvent, sowie von Amtes wegen dem Mitglied des Kirchenrats für das Ressorts «Diakonie und Spezialseelsorge».
Die aktuellen Mitglieder der Kommission sind:
Burkhard Wittig, Sozialdiakon und Kirchenrat (Präsident
der Kommission)
Sonja Gassmann, Sozialdiakonin
Peter Leuenberger, Pfarrer
Flurina Müller, Agronomin bei HEKS beider Basel
Tobias Dietrich, Pfarrer und Leiter der Fachstelle
Diakonie (beratend)
Kontakt: obfc:cvslibse/xjuujhAsfgcm/di:obfc
Kommission für Freiwilligenarbeit
Kommission für Freiwilligenarbeit
Die kirchenrätliche Kommission für Freiwilligenarbeit fördert die FWA innerhalb der Kantonalkirche. Zu ihren Aufgaben zählen die Vernetzung unter den Verantwortlichen für FWA in den Kirchgemeinden, Fachstellen und Spezialpfarrämtern, die Organisation von jährlichen Treffen mit Weiterbildung, die Öffentlichkeitsarbeit und die Vernetzung mit ausserkantonalen Fachstellen im Bereich Freiwilligenarbeit. Die Kommission setzt sich zusammen aus: Fachpersonen des Kirchenrates, der Synode, den Kirchgemeinden und der kantonalkirchlichen Ämter.
Die aktuellen Mitglieder der Kommission für
Freiwilligenarbeit sind:
Tobias Dietrich, Pfarrer und Leiter Fachstelle
Diakonie (Präsident der Kommission)
Cornelia Graf-Frick, Kirchenpflegerin und Synodale
Eric Hub, Pfarrer und Kirchenrat
Esther Meier, Sozialdiakonin
Kontakt: obfc:upcjbt/ejfusjdiAsfgcm/di:obfc